Der Sozialphilosoph, Schriftsteller und Psychologe Ulrich Sonnemann (1912–1993) zählt zu den markantesten und zu Unrecht wenig rezipierten Denkern der Kritischen Theorie. Sein Hauptwerk "Negative Anthropologie" (1969) entwirft eine Bestimmung des Menschen, die vom Nichtgewordenen ausgeht: vom Unterdrückten, Verdrängten, Abwesenden und noch Ungelebten. Der Vortrag rekonstruiert diesen Ansatz anhand konkreter Geschichtserfahrungen, die das Menschliche in seiner Deformation und unabgegoltenen Möglichkeit zeigen.
Im Vortrag stellt Peter Staudenmaier die Geschichte der biodynamischen Bewegung zwischen 1933 und 1945 vor. Mit Marken wie "Demeter" und "Weleda" ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft möglicherweise die bekannteste Form in der heutigen Bio-Branche. Auch in der NS-Zeit war die biodynamische Bewegung erfolgreich, wenn auch unter anderen politischen Vorzeichen. Der Vortrag geht dieser komplexen Vergangenheit nach, als Beispiel der historischen Gemengelage von Reformbewegungen im Zusammenspiel mit dem Nationalsozialismus.
Beginn ist 18 Uhr vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Auf dem Weg zum BAIZ soll an einigen authentischen Orten die Geschichte von Faschismus und Antifaschismus lebendig gemacht werden. Im BAIZ schließt ein kurzer Vortrag die Veranstaltung ab, wobei es vor allem um die aktuelle Herausforderung durch den internationalen Rechtsruck gehen wird.
Some have said that Frankfurt School Critical Theory has been domesticated, or even that it was so from the start. Under circumstances of multiple crises and rampant fascism, however, critical thought should be sharpened rather than lamented. To that end, this symposium seeks to outline the contours of a Critical Marxist Theory adequate to our times. Assembling an international panel of speakers, its goal is to identify and develop practices of radical critique equal to Marx’s “categorical imperative to overturn all conditions in which the human is a humiliated, enslaved, abandoned and despised being.”
Wir wollen am 18. Juli mit dem Diskuswerfer und Goldmedaillengewinner bei Olympia 2016 in Rio de Janerio, Christoph Harting, über das Gelände laufen, uns Geschichte und Gegenwart des Sportforums zeigen lassen und über die Bedingung des Leistungs- und Breitensports in Berlin sprechen.
Ausgebucht, übertragung per Livestream. Im Pride Month, zwei Tage vor der großen CSD-Parade, freuen wir uns, eine große Abendveranstaltung im "Haus der Kulturen der Welt" (HKW) zusammen mit dem Berliner CSD e. V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung auszurichten. Auf dem Podium sitzen Didier Eribon, Édouard Louis und Eva von Redecker. Miriam Davoudvandi wird die Moderation übernehmen.
Guy Debord has been called many things: pseudo-philosopher, nihilist, filmmaker, megalomaniac, third-rate Mephistopheles. His 1967 book The Society of the Spectacle has fallen into a similarly varied reception, frequently caught within the discourses of postmodernism, media and cultural studies or avant-garde art history ...