Unser Programmheft gibt es hier zum Download.
Wir setzen unseren monatlichen Buchklub fort und werden in den nächsten Monaten Romane lesen, die Armut und soziale Abstiegsängste literarisch verarbeiten. Es soll um historische Verarbeitungen, aber auch um viel aktuelle Literatur gehen. Kommt gern dazu, wenn ihr gemeinsam mit anderen diskutieren möchtet.
von François Melis, Reihe "Philosophische Gespräche", Heft 76, 43 S.., 4 €, hier bestellen.
Der Philosoph Michael Geiger begründet in drei gesellschaftstheoretischen Thesen die linke Mitgift und widmet sich Fragen linker Zukünfte.
Die I.G. Farben – „Interessengemeinschaft Farbenindustrie“– war ein zwischen 1925 und 1945 agierender, die BASF, Bayer, Hoechst und weitere Betriebe umfassender deutscher Unternehmensverbund, damals der größte und mächtigste Chemiekonzern der Welt. Auf dem Gelände des Konzentrationslagers Auschwitz errichtete die I.G. Farben 1942-1945 – unter der Bezeichnung „I.G. Auschwitz“ – ein Chemiewerk, das die größte chemische Fabrik Osteuropas und zugleich ein Brückenkopf für die Germanisierung bis zum Ural werden sollte. I.G. Auschwitz steht für die historisch einzigartige Verbindung von kapitalistischem Unternehmensgeist und nationalsozialistischem Judenhass.
Der unterirdische Bunker der „Neuen Reichskanzlei“ ist noch teilweise erhalten. Nun sollen auf diesem Gelände in Berlin-Mitte Büros & Wohnungen gebaut werden. Wie mit dem städtebaulichen Erbe der Nazis in angemessener Weise umgehen? Zuschütten oder einen Erinnerungsort schaffen? Damit setzen wir uns im Rahmen der Tour auseinander.