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Was erklärt Entfremdung unter Bedingungen des Kolonialkapitalismus, nature or nurture? Gegen dieses scheinbare Dilemma tritt Fanons "Schwarze Haut, weiße Masken" an: Der Vortrag nähert sich dem schwierigen Begriff der Soziogenese durch die Auseinandersetzung mit Sylvia Wynters einflussreicher Fanon-Lektüre.
mit Lisa Poettinger. Hier geht es zur Anmeldung.
Noch bis zum 6. März 2026 ist die Ausstellung in unseren Räumen zu sehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Pioniere der neuen Marx-Lektüre Brasiliens, von: Renata Guerra & Luiz Repa Reihe "Philosophische Gespräche", Heft 73, 67 S., hier bestellen:
Auftaktveranstaltung der 18. Marx-Herbstschule
Wir führen zurzeit eine Warteliste, bitte dort eintragen. Auf unserer Bildungsreise wollen wir den widersprüchlichen Alltag der Menschen, die auf Kuba leben, kennenlernen. Wie gehen Regierung und Bevölkerung mit der Krise um, welche Krisenstrategien entwickeln sie? Was lässt sich daraus vielleicht auch für den Alltag in Deutschland mitnehmen? Gleichzeitig war das Land in der Lage, zwei Impfstoffe gegen Covid-19 zu entwickeln, oder im Fall von Naturkatastrophen einen effektiven Zivilschutz zu organisieren. Wir wollen deshalb auch schauen, was die Welt von Kuba lernen könnte, etwa bei Themen wie Genderpolitik, sozialer Kohäsion oder lokaler nachhaltiger Landwirtschaft.
Im Tagesworkshop lernen wir zunächst interaktiv und diskursiv die kapitalistischen Mechanismen kennen, die zur Klimakrise geführt haben und diese weiterhin verschärfen. Die Teamerin Lisa Poettinger ist eine Münchner Klimaaktivistin und Autorin des Buches "Klimakollaps und soziale Kämpfe". Sie hat neben ihrem Lehramtstudium auch Environmental Studies an der LMU studiert und erhielt für ihr politisches Engagement ein Berufsverbot, gegen das sie derzeit klagt.
Diesmal lesen wir einen Roman des rumänischen Autors Norman Manea: Der schwarze Briefumschlag (1989). Der Buchklub beschäftigt sich mit dem Alltag in autoritären Gesellschaften. Wir lesen Romane, die sowohl rasche Regimewechsel als auch das langsame Hinabgleiten in den Autoritarismus oder Übergänge von allgegenwärtiger Beobachtung über gesellschaftliche Entmutigung bis hin zu persönlicher Freiheitsberaubung literarisch darstellen.