Samstag, 22. Oktober 2011, 14:00 bis 17:00, Skulptur in der Mitte auf dem, Hermannplatz, 10967 Berlin

"Zum Lichte empor!"

Gewerkschaftsbewegung und Arbeiterkultur in Kreuzberg von den Anfängen bis 1933

Denkmaltour

Von Anfang an war Kreuzberg ein Zentrum der Arbeiterbewegung - sowohl politisch, als auch kulturell. Hier wurde nicht nur Paul Singer geboren - einer der ersten Reichstagsabgeordneten, als die SPD noch verboten war. Hier gab es nicht nur die Zentralen von SPD und Gewerkschaften. Hier formierte sich auch eine Gegenkultur. "Zum Lichte empor!" sang man in der "Neuen Welt" - auch noch während der Nazizeit. In der Hasenheide fand 1890 der allererste 1. Mai statt. Selbst dem Kaiser war bekannt, dass die Bierkutscher von Schultheiß sozialdemokratische Flugblätter verteilten, während die Aktiven vom "Arbeiter-Radfahrerbund Solidarität" sich mit ihren Botendiensten bald den Ruf der "Roten Husaren" verdienten. Dabei hatte der Arbeitersport zuerst einen schweren Stand bei der politischen Führung und galt als Ablenkung vom politischen Kampf. Und um Dreck und Dunkelheit der Mietskasernen zu entkommen, ging es raus zum Wandern. So gründeten sich die Naturfreunde. All dem und noch ein bisschen mehr wollen wir im ehemaligen "Roten Südosten" nachspüren.Stadtführer: Win WindischOrganisation: Michael Popp

Kosten: 1,50 Euro

Wo?

Skulptur in der Mitte auf dem
Hermannplatz
10967 Berlin