Samstag, 19. September 2020, 14:00 - 16:00, Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Anarchismus im Berliner Scheunenviertel bis 1933

DenkMalTour

Wo sich heute Touristenmassen bewegen, befand sich einst ein berühmt-berüchtigtes Armenviertel, in dem nicht nur jüdische Pogromflüchtlinge aus Russland Zuflucht suchten, sondern auch zahlreiche anarchistische Treffpunkte und Veranstaltungsorte bestanden. Hier wohnte August Reinsdorf bei seinem Berliner Aufenthalt, hier diskutierten später Emma Goldman und Rudolf Rocker über die Entwicklung in der Sowjetunion, hier traf sich der syndikalistische Frauenbund und lieferte sich Erich Mühsam lebhafte Kontroversen mit Nationalsozialisten. Zu den bleibenden kulturellen Leistungen gehört vor allem die Gründung der Volksbühne, deren Entwicklung von Anarchist*innen, insbesondere Gustav Landauer, geprägt wurde.

Der ca. 2,5-stündige Rundgang wird moderiert von dem Politikwissenschaftler Erik Natter, der über die Geschichte der libertären Arbeiterbewegung in Berlin forscht. Er ist Gründungsmitglied der Gustav-Landauer-Initiative und war Mit-Kurator der im Mai und Juni 2019 in Kreuzberg gezeigten Ausstellung zu Leben und Werk Landauers.  

Treffpunkt: Vor dem Haupteingang der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 1, D-10178 Berlin

 

Wir hoffen, dass wir die Tour unter folgenden Bedingungen werden durchführen können.

  • Teilnahme nur nach Bestätigung durch die Geschäftsstelle möglich. Anmeldung, gern auch telefonisch unter 030-47538724
  • Es gilt Masken- und Abstandspflicht
  • Bringen Sie bitte eine Visitenkarte bzw. einen genauen Adressnachweis mit. Wir heben die Kontaktdaten 4 Wochen auf, damit im Fall einer Infektion alle informiert werden können.

Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Situation auf unserer Webseite und abonnieren Sie unseren Newsletter.

Kosten: 4 Euro

Wo?

Volksbühne
Rosa-Luxemburg-Platz
10178 Berlin
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