Lesenswert
  • 29.08.2016

    Ein engagierter marxistischer Historiker hat den Stift aus der Hand gelegt. Zum Tode von Kurt Pätzold (1930-2016)

    Die Reihen marxistischer Historiker, die nach den Ursachen historischer Prozesse fragen, nicht nur Daten und ideologische Beweggründe gelten lassen, sondern nach den Interessen hinter Entscheidungen suchen, lichten sich. Kurt Pätzold, einer der herausragenden deutschen Faschismusforscher, hat Zeit seines Wissenschaftslebens immer wieder diese Fragen gestellt. Er wollte genau wissen, wie Hitler an die Macht kam, wer ihm zujubelte, vor allem aber, wer ihn finanzierte und Wunschkataloge für eine Aggressionspolitik zum Wohle des deutschen Kapitals unterbreitete. Mehr

  • 20.07.2016

    Bericht über die Veranstaltung "Wohin des Weges?!"

    Abendveranstaltung zur Geschichte des Gartendenkmals Treptower Park und dem Bau des Sowjetischen Ehrenmals angesichts der Diskussionen im Bezirk zur Nutzung der Parkanlage. Mehr

Veranstaltungen
  • 2. Sep 2016, 19:00 Uhr bis Samstag, 3. September 2016, 14:00 Uhr:

    Zur Darstellungsweise in Marx' "Kapital"

    Vortrag und Diskussion

    kapital

    Was es mit der Unterscheidung zwischen historischer, logisch-historischer und logisch-systematischer Darstellungsweise in Abhängigkeit von der Bestimmung des Gegenstandes des Marxschen "Kapitals" auf sich hat, wird seit der Marx-Renaissance Anfang der 1970er Jahre bis heute immer wieder kontrovers diskutiert. Dieser Zusammenhang zwischen dem Gegenstand und seiner Darstellungsweise soll mit der Beantwortung folgender Fragen erklärt werden: Was ist die wirkliche Geschichte des Kapitals, die von Marx als "wirkliche Geschichte der Produktionsverhältnisse" bezeichnet wird? Zum anderen: Was von dieser Geschichte ist aus welchen Gründen und auf welche methodisch spezifische Weise der Gegenstand des "Kapitals"?

  • 4. Sep 2016, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr:

    Revolution in Mitte

    DenkMalTour

    VorwärtsGeneralstreik.jpg

    Rote Fahnen auf dem Reichstag, ein Arbeiterrat tagt im Abgeordnetenhaus? Jubelnde Arbeitermassen am Anhalter Bahnhof, Feuergefechte zwischen roten Matrosen und der Konterrevolution unter den Linden? Was heute seltsam klingt, hat sich vor 90 Jahren tatsächlich so abgespielt. Gebäude wie Reichstag und Abgeordnetenhaus sind heute wieder Orte der Macht, denen man ihr revolutionäres Zwischenspiel aus dem November 1918 nicht ansieht, womöglich auch nicht ansehen soll. Stadtführung mit Ralf Hoffrogge.

  • 6. Sep 2016, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr:

    Vielfalt grafischer Gestaltung

    Vernissage in der Galerie

    Freiheit
    Ulrich Karlkurt Köhler: "die Freiheit des Gewissens"

    Mit Grafiken von: Roland R. Berger, Siegfried Göritz, Ulrich Karlkurt Köhler, Brigitte Lingertat, Monika Meiser und Helmut Müller. Musik: Ulrich Gumpert (Piano) Laudatio: Dr. Horst Dietzel

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