Sonntag, 26. Februar 2012, 19:30 Uhr in Berlin

Konzert »Woody Guthrie 100«

mit Tom Morello (USA), Woody Sez (USA) und Wenzel & Band

Festival Musik und Politik

Woody Guthrie, amerikanischer Sänger/Songwriter und Chronist der 30er und 40er Jahre, ist eine Legende und Vorbild für Folksänger in aller Welt. Am 14. Juli 2012 würde er 100 Jahre alt werden. Aus diesem Anlass finden in den USA das ganze Jahr über Veranstaltungen statt, die sich dem Leben und dem Werk des Songwriters und Musikers widmen, und auch in Deutschland ist eine Serie von Konzerten, Ausstellungen, Symposien, Filmen und Vorträgen geplant. Den Auftakt dazu gibt das Festival Musik und Politik.

Die Musiktheatergruppe Woody Sez berichtet über Woody Guthrie als Troubadour, Hofnarr und politisierender Bänkelsänger, über sein Leben, seine Leidenschaft und seine Schwächen. Sie singt Guthries Lieder gewissermaßen in Originalbesetzung und bemüht sich gleichzeitig, Guthries Anliegen in die Jetztzeit zu holen.

Hans-Eckardt Wenzel, Poet und Musiker aus Berlin, hat unveröffentlichte Texte von Woody Guthrie vertont und sie 2003 auf der CD »Ticky Tock - Wenzel singt Woody Guthrie« veröffentlicht. Ihn interessierte in den Guthrie-Texten das soziale Moment, der plebejische Blick von unten, etwas, was im gegenwärtigen neoliberalen Diskurs nicht gefragt ist.

Tom Morello (Gitarrist von Rage Against The Machine und Audioslave) alias The Nightwatchman ist ein Künstler, der die Guthrie-Tradition fortsetzt. Er meint, eine erfolgreiche progressive Bewegung brauche einen guten Soundtrack, und so tritt er u.a. bei Occupy Wall Street oder den Protesten gegen Wisconsins Gouverneur Walker auf.

Kartenvorverkauf unter: 030 - 44 31 51 00

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Lied und soziale Bewegungen e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.

Kosten: VVK: 25 Euro / 20 Euro ermäßigt (zzgl. VVK-Gebühr) / AK: 30 Euro / 25 Euro ermäßigt

Veranstaltungsort:

Kesselhaus in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
Ladenlokal der Stiftung Helle Panke