Am 13. März 2026 treffen sich Initiativen, Expertinnen und Politikerinnen im Bundestag und vor Ort in Marzahn-Hellersdorf, um über konkrete Lösungen für die Stadt von morgen zu sprechen. Der Krisengipfel bringt Initiativen zusammen, schafft Raum für Austausch und Vernetzung und bringt internationale Theorie, Praxis und Politik auf dem Abschlusspodium zusammen. In Workshops überlegen wir, wie wir Leerstand in gemeinschaftliche Räume, die uns allen gehören, verwandeln, Versorgung neu organisieren und Sorgearbeit radikal anders denken.
Trumps Macht beruht letztlich auf dem überlegenen US-Militär. Und dessen Überlegenheit beruht auf der US-Finanzmacht und damit auf dem Status des US-Dollars als Weltgeld. Warum hat der Dollar diesen Status? Welche Vorteile bietet er den USA wie auch ihren Widersachern? Und warum können weder Euro noch Chinas Renminbi den Dollar vom Thron stoßen?Darüber informiert Stephan Kaufmann.
In seinem Vortrag argumentiert der amerikanische Historiker Todd H. Weir, dass viele deutsche Linke aus zwei miteinander verwobenen, jedoch distinkten Traditionen schöpften, die sozialistische und die freigeistige. Er nennt die Schnittstellen zwischen den beiden den "roten Säkularismus".
Diesmal lesen wir einen Roman des ungarischen Schriftsteller und Nobelpreisträgers László Krasznahorkai. Der Buchklub beschäftigt sich mit dem Alltag in autoritären Gesellschaften. Wir lesen Romane, die sowohl rasche Regimewechsel als auch das langsame Hinabgleiten in den Autoritarismus oder Übergänge von allgegenwärtiger Beobachtung über gesellschaftliche Entmutigung bis hin zu persönlicher Freiheitsberaubung literarisch darstellen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird ein bisher unbeachteter Aspekt seiner Biographie stehen: Wilhelm Liebknechts als Familienvater, erforscht auf Grund bisher unveröffentlichter Briefe, die im ehemaligen Parteiarchiv der KPdSU verwahrt werden. Der Referent wird sie in der Veranstaltung kommentieren und aus Ihnen lesen. Referent: Dr. Matthias John
mit Rhena StürmeIm Spannungsfeld von sozialer Utopie und politischer Praxis prägten Karl Schröder, Alexander Schwab, Bernhard Reichenbach und Adam Scharrer den Linkskommunismus der frühen Weimarer Republik. Sie grenzten sich von anderen linken Strömungen, auch dem sowjetischen Modell, ab, und verteidigten das Räteprinzip als Ideal einer demokratisch verfassten kommunistischen Wirtschaft und Gesellschaft. Im Vortrag verfolgr Rhena Stürmer ihre Weltanschauungen und Lebenswege vom Kaiserreich bis in die 1970er Jahre.
Berlin wird immer teurer. Die Mieten werden weiter erhöht, dazu kommen hohe Nebenkosten und steigende Preise im Alltag. Das macht das Leben für viele Menschen immer schwieriger. Doch das muss nicht so bleiben. Wie wehren wir uns gegen den Ausverkauf unserer Stadt? Wie schaffen wir es, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter auseinandergeht? Diskussion mit Elif Eralp, Heidi Reichinnek und Isabella Weber, moderiert von Anne Benza-Madingou
Auf der Bühne gab er den schelmischen Schwejk wie auch den tragischen Professor Unrat. In Filmen spielte er komische und ernste Rollen, im Fernsehen war er der „Landarzt“ und im Berliner Nikolaiviertel brilliert er immer mal wieder als „Pinselheinrich“ Zille. So schillernd und vielseitig die Rollen, so ehrlich, klar und geradlinig der Charakter. Walter Plathe – eine echte Berliner Pflanze, mit Herz und Schnauze.
Eine Buchpräsentation, Lesung, Film-, Ton- und Bildvorstellung mit Auszügen aus dem Film: Der Hamburger Aufstand von Klaus Wildenhain und Gisela Tuchtenhagen. Mitwirkende: Peter-Alexis Albrecht, Ines Fabig und Simon Rebstock (Musik und Lesung), Rüdiger von Hanxleden (zu Harry Naujoks), Henning Fischer (zu Martha Naujoks)
Für die Olympischen Spiele von 1936 wurde neben dem Olympiastadion in Berlin-Westend das Olympiabad errichtet. Zur Geschichte und Architektur führt uns Wolfgang Schäche durch das Bad. In der aktuellen Berliner Olympiabewerbung ist es nicht als Wettkampfstätte vorgesehen. Es wird jedoch als beliebtes Sommerbad genutzt, hat Berlin doch einen eklatanten Mangel an öffentlichen Schwimmbädern. Über den Stand der Olympiabewerbung und die Zustände im Breitenspirt informiert Claudia Engelmann bei der Tour.
This panel brings together three leading theorists of computing, biology, and speculative philosophy to weigh in on the limits and possibilities of artificial intelligence and computing more broadly in the context of organismic complexity. Critical of deeply entrenched views (in science, engineering, and now philosophy) that reduce living and thinking systems to computational processes (even when computing is stretched to its mathematical limits), the panelists nevertheless reflect on what computing might be capable of expressing, if not the underlying functions of living systems. From design and somatic practices to theoretical biology and speculative engineering, Giuseppe Longo, Lindsay Lerman, and Adam Nocek draw on a range of discourses to investigate the real, albeit porous and politically negotiated, boundaries between what lives and what computes.
Vortrag und Diskussion über die Privatisierungspläne bei der S-Bahn mit Jorinde Schulz von der Initiative „Eine S-Bahn für alle“
Dr. Heinrich Niemann ist seit 40 Jahren Mitglied der IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Nuklearkriegs). Er nahm im Oktober am Kongress „Eine Welt ohne Atomwaffen – Nagasaki als letzte Atombombenstadt“ in Nagasaki teil. Im Vortrag spricht er über die Ergebnisse des Kongresses, seine gemeinsame Arbeit mit Inge und Mitja Rapoport und anderen Ärzten für diese ärztliche Friedensbewegung sowie aktuelle Aufgaben und Forderungen der Deutschen Sektion der IPPNW.
Hans Jonas Gunzelmann stellt in seinem Vortrag Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Wirksam gegen Rechtsaußen“ zu zivilgesellschaftlichen Strategien gegen die extreme Rechte vor.
Die Weimarer Republik war keinesfalls eine Demokratie ohne Demokraten. Viele Menschen erkannten rechtzeitig die wachsende faschistische Gefahr und riskierten ihr Leben im Kampf zur Abwehr einer Hitlerdiktatur. Dazu gehörten die Angehörigen einer zu Unrecht vergessenen, parteiübergreifenden Organisation, des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, das sich selbst als „Schutztruppe der Republik“ verstand. Der Historiker Hans-Rainer Sandvoß würdigt ihr Wirken in Berlin und Brandenburg.
Das Filmportal „arsenal“ urteilt: „Der Film ist mehreres zugleich: ein Krimi, ein Gerichtsfilm, vor allem aber Porträt eines Kriminellen mit dem Herz am rechten Fleck.“ Einführung und Kommentierung: Dr. Jürgen Schebera
Eine Veranstaltung von Helle Panke e.V. in Kooperation mit Jungle World.
Am 18. April fahren wir nach Hoyerswerda und wollen uns dort im Rahmen von zwei ausgiebigen Stadtführungen mit der Geschichte auseinandersetzen. Wir fahren um 8 Uhr in Berlin vom Ostbahnhof los. In Hoyerswerda angekommen, erkunden wir unter Führung von Prof. Harald Kegler die Geschichte der DDR-Planstadt ...
Diesmal lesen wir Viktor Pelewin: Omom hinterm Mond (1992). Der Buchklub beschäftigt sich mit dem Alltag in autoritären Gesellschaften. Wir lesen Romane, die sowohl rasche Regimewechsel als auch das langsame Hinabgleiten in den Autoritarismus oder Übergänge von allgegenwärtiger Beobachtung über gesellschaftliche Entmutigung bis hin zu persönlicher Freiheitsberaubung literarisch darstellen.
Hartmut König, Jahrgang 1947, Mitbegründer der ersten deutschsprachigen DDR-Beatband TEAM 4 und des "Oktoberklubs", Autor und Komponist zahlreicher Lieder ("Sag mir, wo du stehst", Songtexte für den DEFA-Film "Heißer Sommer"), später stellvertretender Kulturminister der DDR, stellt in seinem Programm "Schön ist der Frieden, wenn du seiner sicher bist" neue und alte Lieder vor und liest aus seinen Büchern, u.a. aus "Stalin, Dulles und der Galgen in Prag."
Der belarussisch-sowjetische Schriftsteller, Literaturkritiker, Publizist und Menschenrechtler Ales Adamowitsch (1927–1994) gehörte zu den Mitgründern der Menschenrechtsorganisation Memorial und setzte sich bis zu seinem Tod 1994 aktiv für eine demokratische Wende und für eine Aufarbeitung der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ein. Im Vortrag werden einige von Adamowitschs wichtigsten Büchern vorgestellt und es wird auf seine menschenrechtliche Tätigkeit eingegangen.
Wir laden alle Kunstinteressierten an diesem Sonntagnachmittag zu einer "Offenen Galerie" bei Kunst, Kaffee und Kuchen ein.
Der sowjetische Kulturoffizier Sergej Tulpanow hat den Deutschen nach 1945 geholfen, sich vom faschistischen Ungeist zu befreien und zurückzufinden zu ihrem reichhaltigen humanistischen Erbe. Die Berliner Historikerin Inge Pardon, die in den 1970er Jahren in Leningrad bei Tulpanow promovierte, stellt die gemeinsam mit ihrem Mann Michael verfasste erste Biografie eines außergewöhnlichen Mannes vor, der seinen Idealen trotz vieler persönlicher Schicksalsschläge treu blieb.
Diesmal lesen wir "Alte Freunde", ein Roman aus dem Jahr 2003 von Rafael Chirbes. Der Buchklub beschäftigt sich mit dem Alltag in autoritären Gesellschaften. Wir lesen Romane, die sowohl rasche Regimewechsel als auch das langsame Hinabgleiten in den Autoritarismus oder Übergänge von allgegenwärtiger Beobachtung über gesellschaftliche Entmutigung bis hin zu persönlicher Freiheitsberaubung literarisch darstellen.
Im Auftrag der Erben und gefördert durch das deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg erforschte Ulrich Weitz das Schicksal der legendären Kunstsammlung des Kommunisten Eduard Fuchs (1870-1940). Fuchs-Biograf Weitz erzählt in seinem Vortrag von der Beschlagnahmung des Museums Fuchs in Berlin-Zehlendorf durch die Gestapo ...
Diesmal lesen wir einen Roman des irischen Autors Paul Lynch. Der Buchklub beschäftigt sich mit dem Alltag in autoritären Gesellschaften. Wir lesen Romane, die sowohl rasche Regimewechsel als auch das langsame Hinabgleiten in den Autoritarismus oder Übergänge von allgegenwärtiger Beobachtung über gesellschaftliche Entmutigung bis hin zu persönlicher Freiheitsberaubung literarisch darstellen.
Eva Maria Kohl stellt die Arbeitsweise und das Leben der Kinderbuchillustratorin, Künsterlin und Karikaturistin Elizabeth Shaw vor.