Montag, 6. März 2017, 19:00 bis 21:00 Uhr in Berlin

Aspekte der Geldkritik von Aristoteles bis heute

Vielfalt sozialistischen Denkens

Geld ist allgegenwärtig. Es bestimmt den Alltag des Einzelnen ebenso wie den Erfolg von Unternehmen und das Schicksal von Staaten. Es ist so alt wie die menschliche Zivilisation und mit dem Kapitalismus besonders eng verbunden. Gleiches gilt für die Geldkritik. Auch sie gibt es seit der Antike – und nicht selten tritt die Kritik am Kapitalismus prononciert als Geldkritik in Erscheinung. Dies gilt heutzutage mehr denn je. In welchen Formen offenbart sich die Kritik am Geld in der Gegenwart? Und zu welchen Missverständnissen kommt es dabei? Ist die Fokussierung linker Gesellschaftskritik auf das Geld wissenschaftlich begründet? Welche Zukunft haben Geld und Finanzen in einer postkapitalistischen Gesellschaft? Diesen Fragen wird sich Ulrich Busch widmen, dessen Buch "Die Welt des Geldes. Zehn Essays zur monetären Ökonomie" gerade erschienen ist. Der Vortrag ist zugleich Auftakt und Einstieg in eine kleine Reihe zum Thema Geld, der sich die Veranstaltungsreihe "Vielfalt sozialistischen Denkens" 2017 widmen wird.

Referent: Doz. Dr. oec. habil. Ulrich Busch (Finanzwissenschaftler, Banker, Mitglied des Präsidiums der Leibniz-Sozietät und Autor finanzwissenschaftlicher Bücher aus Berlin)
Moderation: Dr. Frank Engster

Kosten: 2,00 Euro

Veranstaltungsort:

Helle Panke
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin
Marx 200
Ladenlokal der Stiftung Helle Panke