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Tonaufzeichnungen von Veranstaltungen der Hellen Panke

  • Konferenz 68: Stefania Animento über 1968 und 1969 in Italien

    Mitschnitt einer Konferenz zu 1968 in der Hellen Panke

    Die Linke befand sich in den 1950er und 60er Jahren in einer Phase des Umbruchs und der Neubestimmung. Die klassische Arbeiterbewegung war einerseits durch den NS regelrecht vernichtet, andererseits durch Wohlfahrtsstaat, Keynesianismus und Klassenkompromiss befriedet. Dafür traten ganz neue politische Konflikte und Akteure auf den Plan. Diese allgemeine Situation des Auf- und Umbruchs kulminierte im langen Jahr '68, das bereits zuvor mit einer Neuausrichtung der Gesellschaftskritik begann und nach 68 das "rote Jahrzehnt" einleitete. Fünfzig Jahre danach wollten wir insbesondere die internationale Dimension in den Blick nehmen. Es wurden verschiedene Länder behandelt werden, in denen '68 zum Ereignis wurde: USA, Frankreich, Italien und West-Deutschland. Dabei wurden zum einen die neuen Formen politischer Praxis und sozialer Kämpfe und zum anderen die Umbrüche in Theorie und Kritik betrachtet. Stefania Animento berichtet über die Entstehung neuer politischer Subjekte und ihre Dialektik in Italien 1968 und 1969. Mehr

    Von Stefania Animento
  • Mao, der Verfassungsschutz und die 68er-Revolte. Wie der VS am Vorabend von 1968 den Maoismus verbreitete.

    Mitschnitt einer Veranstaltung der Reihe „Vielfalt sozialistischen Denkens“ im Mai 2018

    Die Wissenschaftlerin und freie Journalistin Mascha Jacoby schildert, mit welchen Methoden der Verfassungsschutz während der ersten Hälfte der sechziger Jahre Pionierarbeit bei der Verbreitung des Maoismus leistete. Dabei zeigt sie, dass die Bundesrepublik kein Einzelfall war: Mehrere westliche Sicherheitsbehörden nutzten den sino-sowjetischen Streit, um den Feind im Kalten Krieg zu bekämpfen. Ein Aufsatz Jacobys zum Thema ist kürzlich in dem Band Ein kleines rotes Buch. Die Mao-Bibel und die Bücher-Revolution der Sechzigerjahre (Matthes&Seitz 2018) erschienen. Morten Paul, Mitherausgeber des Bandes, führt in die Rolle der Texte Maos in der Geschichte der Studentenbewegung ein. Mehr

    Von Mascha Jacoby (Wissenschaftlerin und freie Journalistin aus Hamburg) und Morten Paul (Lektor, Berlin)
  • Wohin steuert die EU? Linke Alternativen zu Merkel & Macron

    Mitschnitt einer Veranstaltung der Reihe „Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik" im April 2018

    Seit dem Ausbruch der Eurokrise im Jahr 2009 ist offen, wie es mit der EU weitergeht. Deutschlands ökonomische und politische Dominanz ist gestärkt, während Großbritannien vor dem Brexit steht. Angela Merkels Vision für die Zukunft der EU ist dabei eine Vertiefung neoliberaler Strukturreformen – also Lohn- und Rentenkürzungen – gegen etwas Taschengeld aus Brüssel und mehr Aufrüstung. Wie sehen Alternativen aus? Mehr

    Von Fabio De Masi, MdB, Linksfraktion
  • Westlicher Marxismus – Emanzipation und Politik. Gramsci und Sartre

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Philosopische Gespräche“ im April 2018

    Gerade nach dem Zweiten Weltkrieg hatte man die Erfahrung eines antifaschistischen Widerstands und den Bezug auf Marx als Ausgangspunkt der Reflexion auch auf theoretische Gehalte aufgenommen. Gramsci hatte darauf schon zu einem früheren Zeitpunkt reflektiert. Es ist also, setzt man hier an, zu fragen, welche marxistische Diskussion und welche Theorie hier aufgenommen wurde, welche Perspektive der Theorie und Politik damit eröffnet wird – und vor allem, mit welchem Marx da operiert wird. In der Perspektive gesellschaftlicher Emanzipation ist hier Aufklärung angesagt. Mehr

    Von Dr. Diethard Behrens
  • Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und ihre politischen Konsequenzen. Teil 3 Steinitz

    Mitschnitt einer Konferenz in der Hellen Panke

    Auf der Konferenz wurden grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten. Mehr

    Von Prof. Klaus Steinitz
  • Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und ihre politischen Konsequenzen. Teil 2 Lieber

    Mitschnitt einer Konferenz in der Hellen Panke

    Auf der Konferenz wurden grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten. Mehr

    Von Christoph Lieber
  • Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und ihre politischen Konsequenzen. Teil 1 Roesler

    Auf der Konferenz wurden grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten. Mehr

  • Kapitalismus als Religion. Walter Benjamin kontra Max Weber

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Vielfalt sozialistischen Denkens“ im Mai 2018

    Was heißt es, "Kapitalismus als Religion" zu beschreiben, wie es der junge Benjamin 1921 in einer nur dreiseitigen Skizze unternahm? Anstatt sich wie Max Weber auf die religiösen Triebkräfte des sich entfaltenden Kapitalismus zu beschränken, sieht er das neue System in seiner Totalität als Kultreligion: Nur die Analyse ihrer Bestandteile macht es möglich, dem Geheimnis ihrer destruktiven Dynamik auf die Spur zu kommen. Mehr

    Von Jürgen Pelzer, Professor für Germanistik und Kulturwissenschaften in Los Angeles
  • "Russland in Blut gewaschen" - Ein Revolutionsjahr und seine Folgen im Blick der Literatur. Teil 3

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2017

    Von Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
  • "Russland in Blut gewaschen" - Ein Revolutionsjahr und seine Folgen im Blick der Literatur. Teil 2

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2016

    Der bevorstehende 100. Jahrestag des Revolutionsjahres in Russland ist für die Redaktion der Zeitschrift Berliner Debatte Initial Anlass, Literaturwissenschaftler, Historiker und Übersetzer an zwei Abenden in das Max-Lingner-Haus einzuladen, um über die Darstellung von Vor-Oktober, Februarrevolution, Oktoberumsturz und Bürgerkrieg in Romanen, Erzählungen, Dokumentationen zu diskutieren. Mehr

    Von Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
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Marx 200
Ladenlokal der Stiftung Helle Panke