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Tonaufzeichnungen von Veranstaltungen der Hellen Panke

  • "Russland in Blut gewaschen" - Ein Revolutionsjahr und seine Folgen im Blick der Literatur. Teil 3

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2017

    Von Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
  • "Russland in Blut gewaschen" - Ein Revolutionsjahr und seine Folgen im Blick der Literatur. Teil 2

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2016

    Der bevorstehende 100. Jahrestag des Revolutionsjahres in Russland ist für die Redaktion der Zeitschrift Berliner Debatte Initial Anlass, Literaturwissenschaftler, Historiker und Übersetzer an zwei Abenden in das Max-Lingner-Haus einzuladen, um über die Darstellung von Vor-Oktober, Februarrevolution, Oktoberumsturz und Bürgerkrieg in Romanen, Erzählungen, Dokumentationen zu diskutieren. Mehr

    Von Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
  • "Russland in Blut gewaschen" - Ein Revolutionsjahr und seine Folgen im Blick der Literatur. Teil 1

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2016

    Wie wurden die Texte über Revolution und Bürgerkrieg rezipiert und übersetzt? Welche Fragen verbanden sich mit ihnen? Was bieten die Neuübersetzungen der letzten Zeit, wie etwa Isaak Babels Reiterarmee an neuen Einsichten? Gibt es Fragen an und Sichtweisen auf die Texte? Was tragen die Wiederentdeckungen und Neuübersetzungen von Michail Prischwins Der irdische Kelch, Iwan Bunins Verfluchte Tage, Nadeshda Lochwizkajas (Teffy) Champagner aus Teetassen und Sinaida Hippius Tagebüchern zu unserm Bild von Revolution und Bürgerkrieg sowie der Literatur über diese Zeit bei? Mehr

    Von Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
  • Israel und Palästina – Zwei Staaten für zwei Völker?

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Internationale Politik“vom

    Der Vortrag konzentriert sich auf den internationalen, regionalen und nationalen Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts. Vorgestellt werden die Interessenlagen der Konfliktakteure wie auch reale und verpasste Regelungschancen. Mit Blick auf die Zukunft wird u. a. nachgefragt, wie realistisch die bisher diskutierten Ein- oder Zwei-Staatenmodelle sind bzw. welche anderen Optionen im Konfliktmanagement denkbar wären. Wie kann Deutschland seine historische Verantwortung gegenüber Israelis und Palästinensern wahrnehmen? Welche Positionen hinsichtlich der Konfliktbearbeitung vertreten Linke in Israel und Palästina? Mehr

    Von Referentin: Dr. Angelika Timm (Nahostwissenschaftlerin, von 2009 bis 2015 Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv)
  • Ökonomie der Lager. Vom Lagergeld zum Iris-Scan - zur Gegenwart der Rationierungstechnik

    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Vielfalt sozialistischen Denkens“ vom Novemver 2017

    Die Flüchtlingslager, die im Zuge der verschiedenen Krisen und Kriege weltweit entstanden sind, haben einerseits mitunter die Dimension ganzer Städte, andererseits funktionieren sie nach einer ganz eigenen Ökonomie, die den Notwendigkeiten eines Kontrollregimes ausgesetzt ist. Es sind insbesondere Techniken der Rationierung mit all ihren Planungs- und Steuerungsphantasien, die dabei zum Zuge kommen. Solche Techniken sind keineswegs neu. Ausgehend von einem historischen Vorlauf wird eine Bestandsaufnahme dieser Form von Distribution skizziert – mit samt ihrer Chancen, ihrer Prinzipien und Probleme. Dabei soll es insbesondere um die aktuellen technologischen Entwicklungen der besonderen Formen des (Lager-) Geldes gehen: SMS-Gutscheine, Prepaid-Debit-Cards, biometrische Gelder. Solche Geldformen, die immer auch Formen der Rationierung und Kontrolle sind, werden gegenwärtig u.a. vom Welt-Ernährungsprogramm und dem UNHCR für die großen Flüchtlingslager mitentwickelt. Mehr

    Von Referentin: Dr. Anna Echterhölter (unterrichtet in diesem Semester Technikgeschichte an der Technischen Universität Berlin und war u.a. am Institut für Kulturwissenschaft an der HU Berlin, im Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin sowie im
  • "Die Zahlen sind doch eindeutig!" Die politischen Zahlen. Über Quantifizierung im Neoliberalismus

    Mitschnitt einer Veranstaltung der Reihe „Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik" im März 2018

    Scheinbar sprechen sie für sich, die Wirtschafts- und Sozialdaten, die wir jeden Tag hören. Tatsächlich aber sind solche Zahlen nie eindeutig. Tricks halten die Arbeitslosigkeit klein. Katastrophen erhöhen das Bruttosozialprodukt. Konzerne rechnen sich arm, um der Steuer zu entgehen. Solche erkennbaren Manipulationen sind allerdings nur die Spitze eines viel größeren Problems. Denn alle Kennziffern, auch die seriösesten, enthalten Entscheidungen über das Was und das Wie der Berechnung. Und in diesen Entscheidungen spiegeln sich Interessen und Ideologien. Wer sich von Zahlen nicht täuschen lassen will, muss wissen, wie sie entstehen und was sie aussagen. Mehr

    Von Dr. Oliver Schlaudt (Dozent für Philosophie an der Universität Heidelberg und Autor des soeben erschienenen Buches „Die politischen Zahlen. Über Quantifizierung im Neoliberalismus") und Dr. Hans Thie (Wirtschaftsreferent der Linksfraktion im Bundestag)
  • Antikapitalismus von rechts? Wie umgehen mit der Diskurspiraterie von AfD und Neuer Rechter?

    Mitschnitt einer Veranstaltung der Reihe „Extreme Rechte in Europa" im März 2018

    Wie kann, wie soll der Umgang mit den "Angstmachern" von rechts und den rechten Strategen einer "Querfront" aussehen. Gibt es tatsächlich einen rechten Antikapitalismus, wie unterscheidet er sich von der Linken und welche Bedeutung hat er für die Rechte? Wie reagiert eine Linke, wenn sie mit Formen politischer Intervention konfrontiert ist, die aus ihrem eigenen Reservoir stammen? Diese und weitere Fragen wurden mit den Autoren Richard Gebhardt ("Querfront"? Zur Kapitalismuskritik und Diskurspiraterie der Neuen Rechten, in: Das Argument, Nr. 323, 2017) und Thomas Wagner ("Die Angstmacher. 1968 und die Neue Rechte") diskutiert. Mehr

    Von Richard Gebhardt ("Querfront"? Zur Kapitalismuskritik und Diskurspiraterie der Neuen Rechten, in: Das Argument, Nr. 323, 2017) und Thomas Wagner ("Die Angstmacher. 1968 und die Neue Rechte")
  • 6. März 1978 - Staat und Kirche in der DDR

    Mitschnitt einer Veranstaltung der Reihe Gechichte im März 2018

    In keinem anderen Land des sowjetischen Machtgefüges - mit Ausnahme Polens - ist die Kirche ein derart politik- und gesellschaftsrelevanter Faktor gewesen. Wolfgang Rüddenklau, Pastorensohn, Anarchist und die zentrale Figur der Umweltbibliothek in der Ostberliner Zionskirchgemeinde, erinnerte sich viele Jahre nach dem Ende der DDR: "Es gab in den 1980er-Jahren zunehmend ein paar Freiräume, die unter anderem daher kamen, dass die evangelische Kirche mit der SED einen Vertrag gemacht hat, der innerkirchliche Druckerlaubnis, Veranstaltungsfreiheit und dergleichen sicherte – sozusagen die einzige unabhängige Institution innerhalb dieses Staates und selbst für Ostblockverhältnisse eigentlich einmalig." Wie der von Rüddenklau sogenannte "Vertrag" zustande gekommen ist, d.h. die Übereinkunft, die Staat und Kirche beim "Spitzengespräch" Honecker-Schönherr am 6. März 1978 getroffen haben, war Gegenstand dieser Veranstaltung. Mehr

    Von Dr. Karsten Krampitz (Historiker), Rudi-Karl Pahnke (1972 bis 1982 Pfarrer in Berlin), Wolfgang Rüddenklau (1986 Mitbegründer der Umweltbibliothek in der Zionskirche).
  • Konstruktionen von Geschlecht und Kultur in deutschen Reiseberichten über die frühe Sowjetunion

    Mitschnitt einer Veranstaltung der Reihe „-Literatur und Gesellschaft“ im Februar 2018

    Mit den Revolutionen 1917 rückte Russland schlagartig in den Fokus des Weltinteresses. Das Versprechen, eine völlig neue, gleichberechtigte Gesellschaft zu schaffen, zog auch hunderte von Reisenden aus der Weimarer Republik in das junge Sowjetrussland. In den Berichten über diese Reisen finden sich eine Vielzahl an Überschneidungen nationaler bzw. kultureller Zuschreibung mit geschlechtlichen Konnotationen. Anhand einiger ausgewählter Beispiele wird die Konstruktion von Geschlechterbildern in Reiseberichten von Autor*innen verschiedener soziokultureller wie politischer Kontexte in ihrer Verbindung mit kulturellen Zuschreibungen nachgezeichnet und erläutert. Mehr

    Von Referentin: Anna Sator (Freiburg)
  • Russland aktuell oder: Warum immer Putin? Zur Situation in der Russländischen Föderation

    Mitschnitt einer Veranstaltung der Reihe „Europa von links“ im März 2018

    Am 18. März 2018 ist Präsidentschaftswahl in Russland. In den Medien wird spekuliert über die Zeit nach Putin, aber niemand zweifelt ernsthaft an seinem erneuten Wahlsieg. Vor dem Hintergrund der "Eiszeit" in den Beziehungen zwischen EU/Deutschland und der Russländischen Föderation ging es an diesem Abend um aktuelle Informationen, Analysen und Hintergründe. Mehr

    Von Referentin: Kerstin Kaiser (Leiterin des Moskauer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung)
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Marx 200
Ladenlokal der Stiftung Helle Panke