Samstag, 16. Februar 2013, 12:00 bis Sonntag, 17. Februar 2013, 18:00, Helle Panke, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Zur Dekonstruktion von antimuslimischem Rassismus

Junge Panke

Seit einigen Jahren hat „antimuslimischer Rassismus“ eine große gesellschaftliche Bedeutung, weil er gravierend in das alltägliche Leben der von ihm Betroffenen eingreift. Viele Debatten in Gesellschaft und Wissenschaft haben ein Repertoire an Schlagwörtern, die mit antimuslimischem Rassismus assoziiert werden. Oft (re-)produzieren sie rassistische Denkweisen, Bilder oder Stereotype: „Terroranschläge“, „Araber“, „Ehrenmord“, „Parallelgesellschaft“,„Moderne“, „Emanzipation“ sind nur einige davon. Oft ist von Islamophobie oder Islamfeindlichkeit die Rede, ohne dass klar wird, was das genau sein soll. Um die aktuellen Verbindungen von altem und neuem Rassismus zu begreifen, sprechen viele Linke mittlerweile von „antimuslimischem Rassismus“.
Genau diesem Begriff wollen wir uns im Rahmen dieses zweitägigen Seminars widmen: Was ist antimuslimischer Rassismus? Warum werden hegemoniekritische Ansätze herangezogen um diesen Rassismus zu analysieren, und wie lässt er sich dekonstruieren? Wie äußert er sich in der Gesellschaft? Welche Funktionen erfüllt er? Wer sind die Träger/innen dieser Rassismusform? Welche Folgen haben die Diskurse auf die Betroffenen? Wie wird antimuslimischer Rassismus medial rezipiert?
Vorwissen ist nicht erfoderlich, kann aber gerne mitgebracht werden.

Teamer: Inva Kuhn und Janek Niggemann (Junge Panke)

Kosten: 15,00 Euro / ermäßigt 8,00 Euro (inkl. Mittagessen)

Wo?

Helle Panke
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin