Donnerstag, 3. September 2026, 19:00 bis 21:00, Online

Online: Italien unter Giorgia Meloni - Wenn die extreme Rechte an der Regierung ist

Gespräch mit Georg Seeßlen

Extreme Rechte

Meloni mit Matteo Salvini und Silvio Berlusconi sowie anderen Vertretern der Mitte-Rechts-Koalition im Quirinalspalast (2022)

Derzeit richten sich viele Augen auf Sachsen-Anhalt. Ist es doch möglich, dass hier zum ersten Mal seit 1945 eine Partei der extremen Rechten in einem Bundesland an die Regierungsmacht kommt. Damit würde sich in Sachsen-Anhalt vollziehen, was in vielen Ländern der EU längst Alltag geworden ist: Extrem rechte Parteien sind an Regierungen beteiligt oder führen diese an – wie etwa im Lieblingsurlaubsland der Deutschen, Italien.

Giorgia Meloni ist seit Oktober 2022 Ministerpräsidentin Italiens und führt die Regierung für die Partei Fratelli d’Italia (FdI) – auf Deutsch „Brüder Italiens“.

Bereits als fünfzehnjährige Jugendliche trat Meloni der Jugendorganisation der (post-)faschistischen Partei Movimento Sociale Italiano (MSI) bei und machte anschließend in der Partei und deren verschiedenen Nachfolgeparteien Karriere. Diese politische Karriere führte sie schließlich in das italienische Regierungsamt, das sie zumindest in außenpolitischen Fragen relativ geräuschlos ausübt.

Aber wie sieht Melonis Regierungsstil in Italien aus? Was hat sie in den drei Jahren und zehn Monaten ihrer Regierungszeit konkret in der italienischen Politik und Gesellschaft verändert? Ist die politische Landschaft Italiens mit der in Deutschland zu vergleichen, und was können wir von dort lernen?

Darüber wollen wir mit dem Journalisten und Kulturkritiker Georg Seeßlen sprechen. Er lebt teilweise in Ligurien (Italien), von wo aus er zu unserer Online-Veranstaltung zugeschaltet wird.

Moderation: Fabian Kunow

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Online