DenkMalTour
Die Voßstraße ist eine kleine Seitenstraße unweit des Potsdamer Platzes in Berlin-Mitte. Ein Investor plant das Grundstück Voßstraße 11-13 mit einem Bürogebäude sowie Wohnungen zu bebauen. Unter diesem Gelände befindet sich der Bunker der „Neuen Reichskanzlei“. Die Zugänge sind zugeschüttet, nach Schätzungen des Vereins „Berliner Unterwelten“ sind aber noch große Teile des unterirdischen Bunkers intakt.
„Berliner Unterwelten“ und verschiedene Historiker möchten den Bunker als Erinnerungsort über den Endkampf der Nazi-Herrschaft zugänglich machen. Dieses steht den Plänen des Investors entgegen.
In einer zweigeteilten Exkursion gehen wir erst in die Voßstraße und sprechen über die stadtpolitische Diskussion um das Gelände. Dann besichtigen wir die unterirdische Ausstellungsfläche von „Berliner Unterwelten“ am Zeughaus und lassen uns dort ihr Konzept für den Erinnerungsort Bunker der „Neuen Reichskanzlei“ vorstellen.
Es sprechen Dietmar Arnold von Berliner Unterwelten e. V., Harald Bodenschatz zur Einbettung der „Neue Reichskanzlei“ ins Regierungsviertel der Nazis sowie die Bundestagsabgeordneten Katalin Gennburg über die stadtpolitische Diskussion um das Gelände, auf dem der Bunker der „Neue Reichskanzlei“ steht.
Organisation: Fabian Kunow (Helle Panke e. V.)
Da wir nur begrenzt Personen mitnehmen können, ist eine Anmeldung erforderlich.