Donnerstag, 10. September 2026, 19:00 bis 20:30, SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt – Was machen, wenn die extreme Rechte regiert?

Extreme Rechte in Europa

Tagebaubagger TAKRAF 1521, Ferropolis, Sachsen Anhalt 2008

Am 6. September ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Sachsen-Anhalt könnte dann das erste Bundesland in Deutschland sein, das seit 1945 eine Partei der extremen Rechten in der Regierung hat. Mit einer extrem rechten Regierungspartei würde sich in Sachsen-Anhalt das vollziehen, was es in vielen EU-Staaten wie Österreich, Italien oder Ungarn sowie – als Regierungspartei oder Mehrheitsbeschafferin – in skandinavischen Ländern bereits gegeben hat. Vereinzelt gibt es solche Entwicklungen auch schon in Deutschland, bislang jedoch nur in kleineren Städten und Landkreisen in Ostdeutschland.

Wie die Bedingungen für zivilgesellschaftliche Akteure, queere Menschen und Kulturinitiativen in solchen Kommunen und Bundesländern aussehen und wie sie weiterhin aktiv sein können, wollen wir einige Tage nach der Wahl in Sachsen-Anhalt bei einem Podiumsgespräch im Berliner Veranstaltungsort SO36 diskutieren.

 

Podiumsgespräch mit Tam  (CSD Sonneberg, sie organisiert mit anderen den CSD in Sonneberg. Die thüringischen Kleinstadt hat seit 2023 den ersten AfD-Landrat), David Begrich (dem Kenner der extremen Rechten vom Miteinander e. V. aus Magdeburg), Alina Gündel (AkuBiz / AG  Asylsuchende Pirna).

Moderation: Fabian Kunow

Die Veranstaltung findet in einer Medienpartnerschaft mit dem nd statt.

Kosten: 2,00 Euro

Wo?

SO36
Oranienstraße 190
10999 Berlin