Sonntag, 25. Oktober 2026, 11:00 bis 13:00, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin

Zur globalen Rezeption des "Kapital"

19. Marx-Herbstschule

Obwohl Marx selbst das „Heimatland der politischen Ökonomie" im „Westen von Europa" verortete (MEW 23, S. 792), wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts die Kritik der politischen Ökonomie fast auf der ganzen Welt heimisch. Auch in der Gegenwart werden Marxsche Schriften wie die Grundrisse oder das Kapital weltweit gelesen und kontrovers diskutiert – aus gesellschaftstheoretischer, ökonomischer, erkenntnistheoretischer, sozialphilosophischer und emanzipationstheoretischer Perspektive, von Wissenschaftler_innen, aber auch von politischen Aktivisten. Der Vortrag gibt eine Einführung in die ‘geographische Struktur‘ der weltweiten Aneignungen des Marxschen Denkens.

Referent: Jan Hoff hat u.a. Marx global Zur Entwicklung des internationalen Marx-Diskurses seit 1965 (2009) geschrieben sowie ganz aktuell Emanzipatorisches Denken auf sechs Kontinenten (2 Bde. 2026) und ist Mitglied im Verein zur Förderung der MEGA-Edition.

Kosten: 2.00

Wo?

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin