Mittwoch, 6. Mai 2026, 19:00 bis 21:00, Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Das Jüdische Antifaschistische Komitee in der SU der 1940er Jahre

Geschichte

Solomon Abramowitsch Losowski, 1941 und 1948 war Losowski Sekretär des Jüdischen Antifaschistischen Komitees, 1952 nach Schauprozess erschossen

Zum Vortrag ist das Heft 248 der Reihe "Pankower Vorträge" erschienen, das bei uns bestellt werden kann.

 

Ende 1941 wurde in der Sowjetunion das Jüdische Antifaschistische Komitee (JAK) ins Leben gerufen. In Amerika, England und Palästina sind im Ergebnis der Reisen von Leitungsmitgliedern des JAK Hunderte Hilfskomitees für die Sowjetunion in der Kriegszeit gegründet worden. Ca. 45 Millionen US-Dollar wurden im Westen für die Rote Armee gesammelt. Das JAK mit Sitz in Moskau entwickelte sich zu einem lebendigen jüdischen Treffpunkt und Zentrum des Kampfes gegen eine zunehmende Toleranz des Antisemitismus, weiß Arno Lustiger, Verfasser des „Rotbuch. Stalin und die Juden“ zu berichten.
Dr. Wladislaw Hedeler zeichnet im Vortrag die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des JAK sowie die Schicksale seiner Führungsmitglieder nach.

Referent: Dr. Wladislaw Hedeler

Moderation: Dr. Florian Weis 

Kosten: 2 €

Wo?

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin