Mittwoch, 15. April 2026, 18:00 bis 21:00, Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Ernst Busch in Filmen der Weimarer Republik: "Strafsache van Geldern" (1932)

Politik und Kultur

Paulus van Geldern ist Rechtsanwalt und erfolgreicher Strafverteidiger. Er lebt getrennt von seiner Frau Martha, ehemals Revuestar, jetzt Inhaberin eines mondänen Modesalons. Paulus aber frönt der Spielleidenschaft und verliert eines Abends ein hohe Summe, die er innerhalb weniger Tage zurückzahlen muss. Er besucht daher am nächsten Abend seine Frau und bittet um deren Hilfe. Nachdem sie einen Schrei gehört hat, betritt unvermittelt die Haushälterin den Raum und erblickt Paulus, über seine ermordete Gattin gebeugt. Die Polizei nimmt ihn als zentralen Tatverdächtigen fest, alsbald steht er vor dem Richter. Nun aber betritt Gerichtsberichterstatter Hans Lerse (Ernst Busch, die Rolle ungewohnt durchgehend mit Brille spielend) die Szene – und sorgt mit seinen Recherchen für eine sensationelle Wendung in der Strafsache van Geldern.

Das Filmportal „arsenal“ urteilt: „Der Film ist mehreres zugleich: ein Krimi, ein Gerichtsfilm, vor allem aber Porträt eines Kriminellen mit dem Herz am rechten Fleck.“

Einführung und Kommentierung: Dr. Jürgen Schebera
Moderation: Dr. Carola Schramm

Strafsache van Geldern,
Deutschland 1932
Regie: Willi Wolff
Drehbuch nach dem Illustrierten-Roman „Willi Vogel, der Ausbrecherkönig“ von Hans Hyan
Filmschlager von Willi Wolff (Texte) und Joe Hajos (Musik)

Eine gemeinsame Kooperationsveranstaltung von Helle Panke und Ernst Busch Gesellschaft.

 

Kosten: 3,00 Euro

Wo?

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin