Mittwoch, 1. Juli 2026, 19:00 bis 21:00, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Eva-Mamlok-Bibliothek, Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin

„Armut und Krieg überwinden mit Gerechtigkeit“

Lutz van Dijk und Petra Pau im Gespräch über Zuhause sein auf verschiedenen Kontinenten, queere Menschenrechte und die Idee des Pazifismus in kriegerischen Zeiten

„Armut und Krieg überwinden mit Gerechtigkeit“
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Südafrika 

Lutz van Dijk, geboren in Westberlin, blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Es führte ihn über New York, Hamburg, Amsterdam und Jerusalem bis nach Kapstadt. In der politischen Autobiografie „Die weite Welt“ (Querverlag 2026) beschreibt er u.a. seine Anfänge in der Friedensbewegung als Lehrer, den Einsatz gegen Diskriminierung von sexuellen Minderheiten sowie seine Arbeit als Journalist, Historiker und Pädagoge, unter anderem bei der Anne-Frank-Stiftung. Nach einem Einreiseverbot als Anti-Apartheid-Aktivist gründete er später mit seinem Mann ein Haus für Straßenkinder in Kapstadt, das 2002 von Erzbischof Tutu eröffnet wurde. Lutz van Dijks Engagement zeigt eindrucksvoll, was Einsatz für Gerechtigkeit bewirken kann.

Lutz van Dijk wird sein Buch vorstellen und spricht mit Petra Pau, die ihn vor Kurzem in Südafrika in seinem Township-Kinderhaus besuchte. Schließlich freuen wir uns über Fragen und die Diskussion mit dem Publikum.

Grußwort: Julia Ehrt, Geschäftsführerin der queeren Weltorganisation ILGA World

Moderation: Manu Costa und Bodo Niendel

Eine Kooperationsveranstaltung von "Helle Panke" e.V. und der RLS.

Kosten: 2 €

Wo?

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Eva-Mamlok-Bibliothek
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin