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Weil aber auch im Osten die Jahrgangsstärken rapide zurückgehen, hat die Bundeswehr ihre Rekrutierungspraxis massiv ausgeweitet. Rollende Reklamekommandos touren durch die Republik und bieten von der Hüpfburg bis zum Modell-Eurofighter die ganze Palette des „Jugendmarketings“ auf. Über 600 derartige Reklameveranstaltungen in der Öffentlichkeit finden 2009 statt.
Die Veranstaltung beleuchtet die Rekrutierungspraxis des Militärs, den Alltag beim Bund und die Reaktionen der demokratischen Öffentlichkeit auf die Versuche, Jugendliche fürs Militär zu gewinnen.
Referate:
Rekrutierungsabsichten: Der Idealtyp des künftigen Soldaten. Welchen Personalbedarf hat die Bundeswehr, und wer geht tatsächlich zum Bund?
Referent: Frank Brendle, Journalist
Rekrutierungsformen: Von der Hüpfburg zum Flugsimulator. Der Auftritt der Rekrutierungskommandos an Schulen, in Messen und auf öffentlichen Plätzen
Referent: Heiko Humburg, Politologe
Todsichere Arbeitsplätze. Was bedeutet es, in der Bundeswehr zu dienen?
Referentin: Samira Fansa, Reservistin
„Bundeswehr wegtreten“: Interventionen der demokratischen Öffentlichkeit gegen Reklameeinsätze der Bundeswehr
Referentin: Mechthild Exo, Friedensforscherin
Gemeinsam mit dem Bildungswerk für Friedensarbeit e. V.
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