Helle Panke Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Leibniz-Sozietät gratuliert zum 20jährigen Jubiläum des Vereins Helle Panke

(LI) Auf der Festveranstaltung des Vereins Helle Panke im ZEISS-Großplanetarium Berlin überbrachte der Präsident der Leibniz-Sozietät und vormals langjähriger Direktor des Planetariums, Prof. Dr. Dieter B. Herrmann die Glückwünsche der Sozietät.

Das Planetarium habe die Wende mit Mühe überstanden, die Akademie der Wissenschaften der DDR hingegen nicht, betonte der Präsident. Herrmann verband die Glückwünsche zum 20. Geburtstag des Vereins mit einer „Würdigung der guten Beziehungen, die sich zwischen der Leibniz-Sozietät und der ‚Hellen Panke’ entwickelt haben. Mein ausdrücklicher Dank gilt der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die nun schon seit Jahren unsere Forschungsarbeiten finanziell unterstützt und mit der uns viele gemeinsame Aktivitäten verbinden.

Ohne diese und andere Kooperationen, u.a. auch mit der Wissenschaftsverwaltung des Berliner Senats, könnten wir unsere erfolgreiche Arbeit nicht fortführen".

Zur Bilanz der Tätigkeit des Vereins, der heute im Verbund der Rosa-Luxemburg-Stiftung agiert, gehört seit Vereinsgründung ein aktuelles und zugleich anspruchsvolles Programm linker politischer Bildung. Der Verein sagt weiter von sich, er habe Gesellschaftskonzeptionelle und tagespolitische Fragen erörtert, die Vergangenheit ins Licht der Gegenwart gerückt, ökonomische und philosophische Probleme reflektiert und debattiert sowie Kunst und Literatur angeboten und diskutiert.

Resultate dieser vielseitigen Erörterungen sind in den Publikationsreihen von Helle Panke niedergelegt. Von der Reihe „hefte zur ddr-geschichte“ sind bisher 125 Ausgaben erschienen, die Reihe „Pankower Vorträge“ brachte es auf 156. Zahlreich auch die Ausgaben der jüngeren Reihen „Philosophische Gespräche“, „Klartext“ und „Vielfalt sozialistischen Denkens“. Sie alle gaben – nach Zählung des Vereins – rund 460 Autoren Möglichkeiten der Publikation ihrer Arbeitsergebnisse, unter ihnen auch 35 Mitgliedern der Leibniz-Sozietät.

Leibniz intern / Mitteilungen der Leibniz-Sozietät / Nr. 51 vom 1. Juni 2011, S. 2.