Von links nach rechts: (am Pult) Dr. D. Nakath, Prof. Dr. W. Hundt, Dr. André Brie, Prof. Dr. Lutz Kleinwächter, Dr. Ramazan Daurov, Galina Frettner
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Mehr als 30 Jahre Krieg in Afghanistan, in einem der ärmsten Länder der Welt. Ein geschundenes Volk sehnt sich nach Frieden. Doch: Wie gelangt man zu ihm? In einem Staat, der eine Staatlichkeit kaum besitzt und kaum besaß, da sich regelndes gesellschaftliches Handeln traditionell in Stammesverbänden organisiert? In einer Region, in der sich strategische Interessen von Großmächten kreuzen?
Diesen Fragen ging das 13. Sicherheitspolitische Symposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 15. April 2011 nach.
Aber auch solche Fragen wurden behandelt: Welchen Charakter trägt der Krieg am Hindukusch? Welche Ziele verfolgen die kriegführenden Seiten? Welche Erfahrungen liegen zu einer Kriegführung in Afghanistan vor, wie sie Großbritannien, die UdSSR und nun auch die NATO sammelten? Und schließlich: Welche Auswege könnte es geben?
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