Frau Walther selbst über diese Ausstellung:
"Im Rahmen dieser Ausstellung zeige ich im wesentlichen Arbeiten aus den vergangenen 10 Jahren. Die Serie „zwischen damals und heute“ greift sogar noch weiter zurück: die Fotografien, die den gemalten Bäumen als Vorlage dienten, entstanden um 1992 in Schöneiche bei Berlin.
Damals, nach der Wende, zog es mich aus dem Westteil Berlins hinaus, vor die Tore der Stadt, wo ich 1 ½ Jahre leben konnte. Von dort aus fuhr ich regelmäßig nach Berlin zum Studieren.
Fotografie und Zeichnung waren in der ersten Hälfte der 90er Jahre meine Medien. Der Titel „zwischen damals und heute“ bezieht sich auf diesen Rückgriff auf künstlerische Resultate der vergangenen Zeit. Die ältesten der hier gezeigten Bilder sind die Reihe von 1999 ...
Ich pflege und kultiviere die freien Möglichkeiten der bildnerischen Ausdrucksform. Hierbei nutze ich unter anderem die Fließeigenschaften der Farben und Pigmente und deren Verhalten beim Trocknungsprozess. Dabei werden Zeit und Zufall zu wichtigen Faktoren. Gesichter und Figuren können sozusagen aus dem Nichts entstehen. Es sind Wesen, die auf der Schwelle zum Bewusstsein wohnen. "
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