Walter Ruge schilderte eindrucksvoll seinen Lebensweg - vor allem in dem sowjetischen Lager in Sibirien - und die Hintergründe der dabei entstandenen Fotografien
Foto: Richard Stahl
|
Walter Ruge (geb. 1915) ermöglicht uns mit seinen Fotografien den Einblick in sein bewegtes Leben, von dem er die Jahre 1941 bis 1951 im Arbeits-Straflager – zuerst in Omsk, beim Wiederaufbau der Flugzeugindustrie, dann in Igarka, beim Bau der Polarbahn – mit anschließender Zwangsansiedlung nördlich des Polarkreises verbringen musste.
In der Ungeheuerlichkeit äußerster Unfreiheit dokumentieren seine Bilder die Erinnerungen eines Zeitzeugen, der, trotz Lager und Verbannung, den Stalin-Terror vom Kommunismus zu trennen vermochte. Statt des Bruches mit einer Weltanschauung erfahren wir ihre überzeugte Fortsetzung.
Ausstellung und Vernissage in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg.
Schnellsuche
Aktuelles
Publikationen
Veranstaltungen
Newsletter