Reihe "hefte zur ddr-geschichte, Heft 114, 2009, 60 S., A5, 3,00 Euro plus Versand
In der Publikation heißt es einleitend:
Die CDU tut sich mit dem Umgang ihrer Geschichte in der DDR schwer. Ein Grund dafür ist offensichtlich die politische Vergangenheit der CDU im ostdeutschen Teilstaat einerseits und der politische Machtanspruch der CDU in der Gegenwart andererseits. Aus politischem Kalkül distanziert sich die CDU von ihrer Geschichte und ihrer Verantwortung in der SED-Diktatur.
Die dem Vortrag zugrunde liegende Studie untersucht die CDU-Bezirksverbände Magdeburg und Halle im Jahr 1989. Den Schwerpunkt der Untersuchung bildet der Zeitraum der friedlichen Revolution ab Oktober 1989. Der Verfasser will herausarbeiten, wodurch das Verhalten einzelner Vertreter der CDU und der Partei als ganzes während des gesellschaftlichen Umbruchs in der DDR geprägt war.
Den empirischen Darstellungen zu den Bezirken Magdeburg und Halle hat der Verfasser grundlegende Ausführungen zum politischen System der DDR und zur DDR-weiten Entwicklung der CDU während der friedlichen Revolution vorangestellt.
Zum Autor
Sebastian Stude
Historiker M.A., Jahrgang 1979, Studium der Neueren / Neuesten Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2006 Studienabschluss mit einer Arbeit zur friedlichen Revolution in Halle/Saale, seitdem selbständig tätiger Historiker mit verschiedenen Veröffentlichungen zum Thema, zuletzt erschienen „Und täglich grüßt die Revolution. Auf dem Weg zur Freiheit in Halle/Saale 1989“ in: Horch und Guck, Heft 63 (1/2009).
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